Seelsorge

Gibt es Dinge oder wichtige Entscheidungen, die Sie beschäftigen? Sind Sie froh um ein Gespräch? Gerne können wir uns für ein Gespräch treffen, sei es in der Kirche oder bei Ihnen. Sie erreichen uns per Telefon: 071 787 12 43

Rufe mich an am Tag der Bedrängnis: Ich will dich erretten und du wirst mich verherrlichen.

Psalm 50,15

Besuchsgruppe

In unserer Kirchgemeinde werden ältere Geburtstagskinder von Gemeindegliedern besucht, und in vieler Hinsicht sind sie das Gesicht unserer Kirchgemeinde. Oft ergeben sich aus den Treffen ganz spannende und bereichernde Gespräche und Kontakte. Besuchen Sie gerne andere Menschen? Melden Sie sich doch bei uns.

Mit zwanzig Jahren hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit vierzig das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit sechzig das Gesicht, das er verdient.

Albert Schweitzer

Kindersegnung und Taufe

Unsere Kirche bietet verschiedene Formen an, wie Menschen ihren Glauben an Jesus Christus erleben und bezeugen können. Die Einsegnungsfeier und die Taufe finden im Gemeindegottesdienst in der Kirchgemeinde des Täuflings - und damit meist auch der Eltern - statt.

Einsegnung

Im neuen Testament brachten Menschen ihre Kinder zu Jesus mit der Bitte, „er sollte ihnen die Hände auflegen und für sie beten.“ Jesus freute sich daran, die Kinder zu segnen, und sagte seinen Jüngern: »Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn gerade für solche wie sie ist das Himmelreich.« (Matthäus 19,13-15). Wir laden deshalb Menschen ein, ihre Kinder segnen zu lassen.

In der Segensfeier befehlen wir durch Handauflegung die Kinder dem dreieinigen Gott an und ermutigen die Eltern, den christlichen Glauben zu entdecken und zu gehen. Wenn die Kinder später ein Ja zum christlichen Glauben haben, können Sie durch ihr Bekenntnis zu Jesus Christus den christlichen Glauben durch die Taufe öffentlich machen.

Taufe

In der Taufe feiern wir unseren Glauben an Jesus Christus und die Zugehörigkeit zur Kirche. Die Eltern verpflichten sich, ihrem Kind den Zugang zum christlichen Glauben und deren Inhalten zu fördern (z.B. in Gottesdiensten, Kinderprogrammen während den Gottesdiensten, durch die ökumenischen Kinderfeiern, im Unterricht und natürlich in der Vermittlung des christlichen Glaubens zuhause). Dabei vertrauen wir Ihr Kind und Sie als Eltern und Paten bewusst Gottes Segen an.

Eltern, die verschiedenen christlichen Konfessionen angehören, müssen entscheiden, in welcher Kirche bzw. auf welche Konfession das Kind getauft werden soll. Die Taufe wird von allen Landeskirchen gegenseitig anerkannt. Dennoch sollten sich die Eltern spätestens bis zum Schuleintritt rechtzeitig über die Konfessionszugehörigkeit des Kindes entscheiden.

Wenn Sie Ihr Kind in unserer Kirchgemeinde taufen oder segnen lassen möchten, setzen Sie sich bitte rechtzeitig mit uns in Verbindung, um ein Vorbereitungsgespräch abzumachen. Dieses Gespräch ist eine Gelegenheit, sich gegenseitig besser kennenzulernen. Vorab geht es dabei um die Taufe oder Segnung Ihres Kindes und Ihre Erfahrungen und Motivation dazu. Daneben sollen auch der Ablauf des Gottesdienstes, Taufspruch und Taufversprechen zur Sprache kommen.

Erwachsenentaufe

Es kommt immer häufiger vor, dass Erwachsene in ihrer Kindheit nicht getauft worden sind und als Erwachsene den Glauben an Jesus Christus zum ersten Mal entdecken und öffentlich bekennen wollen. Wir wollen es Ihnen möglich machen, sich taufen zu lassen.

Wenn Du ein Kind siehst,
hast Du Gott auf frischer Tat ertappt.

Martin Luther

Ehe und Hochzeit

In der kirchlichen Trauung wird die Ehe vor Gott und der Kirchgemeinde gesegnet. Es freut uns, wenn Sie Ihren gemeinsamen Weg bewusst unter Gottes Segen stellen.

Wir empfehlen dem Paar, möglichst früh wegen der Trauung in Kontakt zu treten. Im Traugespräch besprechen wir gemeinsam die Einzelheiten. Falls Sie sich von uns trauen lassen möchten, werden wir mit Ihnen zwei Gespräche führen, um Sie kennenzulernen und die Feier mit und für Sie persönlich vorbereiten und gestalten zu können. In den Traugesprächen wird daneben auch die eigentliche Ehevorbereitung Thema sein.

Bleibt in meiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.

Johannes 15,9B. 11

Trauerfeier

Müssen Sie von einer/m lieben Angehörigen Abschied nehmen? Wir begleiten Sie bei diesem schweren Gang und versuchen Ihnen durch eine persönliche Abschiedsfeier eine christliche Perspektive der Hoffnung zu geben.

Der Tod eines Mitmenschen betrifft seine Umgebung. Oft ist die Traurigkeit mit ganz verschiedenen Gefühlen verbunden. Und dann gilt es, viel zu organisieren. Nach der Information der nächsten Angehörigen und den amtlichen Stellen ist auch die Trauerfeier zu organisieren.

Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst, zu dem sich die Angehörigen mit der Gemeinde versammeln, um der Verstorbenen/dem Verstorbenen zu gedenken und im christlichen Glauben Trost zu finden. Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorbereitung der Bestattung. Bitte nehmen Sie Kontakt auf, bevor sie den Termin für die Bestattung festlegen.

Die sorgfältige Vorbereitung des Abschiedsgottesdienstes ist uns ein grosses Anliegen. Bei einem persönlichen Gespräch besprechen wir mit Ihnen sämtliche Fragen bezüglich der Vorbereitung der Trauerfeier.

Wie muss ich vorgehen?

Wenn Ihr Angehöriger zu Hause verstorben ist, bitte zuerst den Arzt (Hausarzt, dessen Stellvertreter oder Notarzt) beiziehen. Er stellt die ärztliche Todesbescheinigung aus. Bitte melden Sie sich mit dieser Bescheinigung persönlich innerhalb von zwei Tagen beim Zivilstandsamt.

Kontaktieren Sie uns in jedem Fall vor Ihrem Gang zum Bestattungsbüro, damit der Bestattungstermin rechtzeitig abgestimmt werden kann. Das Bestattungsunternehmen finden Sie hier:

Äschbacher Bestattungsdienst, Hoferbad 6a, Appenzell
Telefon 071 787 33 05 oder Natel 079 423 13 22
www.aeschbacher-bestattungsdienst.ch

Bei einem Todesfall im Spital oder Pflegezentrum meldet die Spitalverwaltung dies direkt dem Zivilstandsamt weiter.

Bei einem Todesfall im Alters- oder Bürgerheim meldet die Heimleitung dies direkt dem Zivilstandsamt weiter.

Was wird beim Trauergespräch besprochen?

Wir besprechen die Gestaltung der Bestattungsfeier. Normalerweise wird der Lebenslauf des Verstorbenen vorgelesen oder anderweitig in die Feier mit einbezogen. Weitere persönliche Elemente wie Gedichte, Zitate oder Musikstücke, die dem Verstorbenen wichtig waren, können eingebaut werden. Persönliche Worte von Angehörigen können die Abdankungsfeier abrunden.

Und wenn der / die Verstorbene aus der Kirche ausgetreten ist?

Mit dem Austritt aus der Kirche verzichtet man auf eine kirchliche Bestattung. Grundsätzlich gilt es, den Wunsch des/der Verstorbenen zu respektieren. Wenn aber die Angehörigen des/der Verstorbenen Wert auf seelsorgerliche Begleitung legen, sind wir gerne bereit, gemeinsam mit ihnen eine Lösung zu finden.

Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen: denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

Hieronymus

Unterricht

Kirchlicher Unterricht heisst für uns, über Gott, Glauben und das Leben nachdenken, lernen, reden und in Gemeinschaft etwas davon erleben. Damit etwas davon erlebbar wird, arbeiten wir im kirchlichen Unterricht mit einzelnen längeren Unterrichtseinheiten in jedem Schuljahr.

Unser Unterricht wird von Silvia Frey (Klassen. 1.-2.), Ursula Fröhlich (Klassen 3.-5.) und Pfr. Mike Lotz (Klassen 6.-9.) durchgeführt. Für nähere Informationen können Sie sich an uns oder ans Sekretariat melden.

Religionslehrerinnen und Lehrer

Silvia-Frey

Silvia Frey

1.-2. Klasse

Ursula-Fröhlich

Ursula Fröhlich

3-5. Klasse

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Mike Lotz

6.-9. Klasse

Der Mensch... wird, was er werden soll, nicht von sich selbst, er wird es nur durch die Erhebung seiner Natur zur Wahrheit und Liebe.

Johann Heinrich Pestalozzi